Willkommen auf unserer Homepage

Natürlich sind Sie auch in unserer Gemeinde
Herz -lich willkommen!
Auf diesen Seiten möchten wir uns kurz vorstellen.
Dann wissen Sie schon mal, mit wem Sie es zu tun haben.
Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie einfach an:
information@efg-neugersdorf.de


Wer sind wir?

Die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Neugersdorf ist eine Gemeinde, in der sich Christen zusammengefunden haben, die von ihrer Geschichte her unterschiedlich geprägt sind. Das bereichert uns gegenseitig.

Einige Gemeindemitglieder kommen aus der sogenannen "Brüderbewegung". Die "Brüderbewegung" entstand im 19. Jahrhundert in England. Dort wollten Christen eine vom Geist Gottes geprägte Gemeinschaft bilden, um ohne organisatorische Fesseln oder ein Kirchendach die Einheit der einen Kirche Jesu Christi zu praktizieren. In Deutschland entstanden solche Gemeinden seit 1843 in Württemberg und im Rheinland.

Andere Geschwister unserer Gemeinde sind "Baptisten". Diese Glaubensgemeinschaft gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Sie entstand unter englischen Religionsflüchtlingen in Holland, die sich dem Staatskirchentum verweigerten und Gemeinden von Gläubigen bilden wollten. Ihren Namen "Baptisten" (Täufer) erhielten sie von ihren Gegnern, weil sie die Kindertaufe als unbiblisch ablehnten und die Gläubigentaufe praktizierten. Die erste deutsche Baptistengemeinde wurde 1834 von dem Kaufmann Johann Gerhard Oncken in Hamburg gegründet.

Trotz mancher Unterschiede sind wir mit allen Christen verbunden, die Jesus Christus als persönlichen Herrn kennen und die Bibel als Gottes Wort ernst nehmen.
Nach den Maßstäben der Bibel wollen wir unser persönliches Leben und unser Gemeindeleben gestalten.
Aus der Bibel wissen wir um die Liebe Gottes, der seinen Sohn Jesus Christus zu uns Menschen sandte, damit jeder gerettet wird, der an ihn glaubt.

Wir treffen uns regelmäßig zu unseren Gemeindeveranstaltungen, um gemeinsam zu singen, biblische Vorträge zu hören, zu beten und miteinander zu reden.

Folgende Dinge sind uns wichtig:
  • Freikirche bedeutet für uns "Freiwilligkeitskirche", jeder kann und soll sich bewußt entscheiden, ob er zur Gemeinde dazugehören will.
  • Wir taufen erst Menschen, nachdem sie sich für ein Leben mit Jesus Christus entschieden haben.
  • Jeder hat von Gott Gaben, die er in die Gemeinde einbringen kann.
    Wir gestalten unsere Zusammenkünfte gemeinsam.
  • Was uns Jesus bedeutet, möchten wir nicht für uns behalten.
    Es kann auch Ihr Leben verändern!

Wann ist was?

Gottesdienst:
Sonntag 10.00 Uhr

Hauskreis:
Montag 20.00 Uhr (jede zweite Woche)

Bibelstunde:
Dienstag 19.30 Uhr in Walddorf (bitte nachfragen)

Gebet und Bibelgespräch:
Mittwoch 19.30 Uhr (jede zweite Woche)

Kinderstunde:
Sonntag 10.00 Uhr, während des Gottesdienstes

Jungschar:
Freitag 16.00 bis 17.30 Uhr
Termine im Detail bitte hier klicken




Ausschnitt aus dem Stadtplan

Plan




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Unsere Postanschrift:

Evangelisch Freikirchliche Gemeinde
Wilhelm-Lucke-Weg 1
02727 Ebersbach-Neugersdorf

Tel.: 03586/32091

Gott handelt

Kaum ein Buch der Bibel ist so angefüllt mit Berichten über Bekehrungen und Wunder wie die Apostelgeschichte. Selbst als Jesus noch auf der Erde war, ist die Zahl seiner Nachfolger eher bescheiden im Vergleich zu den Bekehrungen nach dem Kommen des Heiligen Geistes.
Es sind oft mehrere tausend Leute, die nach einer Predigt zum Glauben kommen. Kranke werden geheilt, Ketten gesprengt, manchmal bebt die Erde nach einem Gebet, so geht das weiter.

Wenn ich in der Apostelgeschichte lese, finde ich manchmal keinen Bezug zu der Situation heute. So gegensätzlich sind die Erlebnisse heute zu den Berichten von damals.
Wieviel wird heute gepredigt und wir nehmen selten eine Veränderung wahr. Wir strengen uns menschenmöglich an und erreichen kaum etwas. Aber vielleicht ist das gerade unser Problem, dass wir etwas erreichen wollen?
Hatten die Apostel etwas vor, wollten sie etwas erreichen?
War es denn ihr Gedanke Gemeinde zu bauen?

Nein!

Immer wieder lesen wir, dass es eine höhere Macht war, die sie getrieben hat, der Heilige Geist.
Also Gott war immer der Antreiber. Es waren Gottes Gedanken, die die Apostel verwirklicht haben, es war Gottes Kraft, die durch die Apostel gewirkt hat. Eigene Ziele wurden ihnen verwehrt.

Sie hatten ein ganz besonderes Verhältnis zu Gott. Die Leute haben erkannt und begriffen, wer Gott ist! Die unendliche Größe und Macht Gottes war für sie Realität und lehrte sie das Fürchten.

Ist das bei uns so? Nun glaub ich, dass ich nur von etwas überzeugt sein kann, was real existiert, womit ich meine Erfahrung gemacht habe. Gott handelt und wir Menschen sind Zeugen. Unsere Aufgabe ist es, das zu berichten, was wir mit Gott erlebt haben.
Haben wir etwas mit Gott erlebt? Wie lange ist das her? Kann das nicht ein Grund sein, weshalb wir oft so wenig von unserem Glauben berichten?
Mir ist aufgefallen, dass einer der neu zu Jesus gefunden hat, auch mit den meisten Menschen über den Glauben spricht. In ihm ist die Erinnerung an die totale Veränderung in seinem Leben noch ganz frisch, das muss er allen erzählen.

Wann warst Du das letzte mal von Gott so ergriffen, dass Du es jemandem weitererzählen musstest? ...Ach das ist schon eine Weile her?
Da können wir ja von Johannes und Petrus eine ganze Menge lernen. Sie sagten einmal:

Apg 4,20

"Denn es ist uns unmöglich, von dem, was wir gesehen und gehört haben, nicht zu reden."


Weitere Themen:
Wer steht im Mittelpunkt meiner Gebete?

Mission

Mission ist nach dem Verständnis der Apostelgeschichte Aufgabe der Gemeinde. Sie sendet den Missionar aus und unterstützt ihn geistlich und finanziell.

Nun sind wir nur eine kleine Gemeinde, die nicht in der Lage ist, allein einen Missionar auszusenden. Aus diesem Grunde unterstützen wir Werke, wie zum Beispiel „Humanitäre Mission e.V.“ und das Missionshaus Bibelschule Wiedenest



Seit Dezember 1999 haben wir uns einer neuen Aufgabe gestellt. Wir beteiligten uns an der Aussendung der Familie Katrin & Ernö Nagy, die jetzt im Bibelzentrum in Dömös/Ungarn arbeiten. Gemeinsam mit den Brüdergemeinden Dresden Bergmannstraße, Lengenfeld und Kirchberg, wollen wir unseren Teil zur Unterstützung dieser Arbeit dort beitragen.

Das entbindet uns jedoch auf keinen Fall davon, selbst auch in unserem Land, in unserer Nachbarschaft auf Jesus Christus hinzuweisen. Jesus Christus ist die einzige Hoffnung für diese Welt. Das möchten wir auf verschiedene Art und Weise verkünden.

Wer steht im Mittelpunkt meiner Gebete?

Mit der Zeit hat sich bei uns eine bestimmte Form des Gebetes eingeprägt. Das gilt für unsere äußere Haltung genau so wie für unser Verständnis. Wer aber das erste mal im Leben betet, hat keine Gewohnheiten und keine Erfahrung damit. Er wird vielleicht erst einmal auf andere sehen, die vorgesprochenen Worte nachsprechen oder auch ein Gebet aus einem Traktat ablesen. Aber kein gesunder Christ wird in diesem Stadium stehen bleiben wollen. Es werden viele Fragen auftauchen. Wie spreche ich Gott an? Hört er mich? Um was darf ich bitten? Welche Gebete erhört Gott?...

Da gibt es einen Mann in der Bibel, von dem habe ich den Eindruck, dass er beten kann. Er redet viel mit Gott, aber auch Gott mit ihm. Dieser Mann heißt Daniel. Wollen wir ihm einmal über die Schultern sehen? Was ist sein Geheimnis? Gott läßt es uns wissen. Er schickte Daniel einmal einen Boten aus dem Himmel, der ihm ohne Umschweife sagt, warum Gott seine Gebete erhört.



Dan 10,12

Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn vom ersten Tag an, als du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden. Und um deiner Worte willen bin ich gekommen.



Wir lesen nichts davon, dass Daniel fleißig seine Gebetsliste abgearbeitet hat.

Zuerst wollte Daniel Gott verstehen. Nicht oberflächlich, nein mit dem Herzen. Zuerst aufspüren was Gott will. Zuerst Gottes Ziele und Interessen entdecken. Zuerst lernen, die Welt mit Gottes Augen zu sehen.

Wenn unsere Kinder aus einer Laune sich irgend etwas wünschen, was gar nicht in unserem Interesse ist, erfüllen wir es ihnen nicht. Aber ständig Wünsche verweigern, macht beide Seiten nicht sehr froh. Wenn jedoch unsere Kinder durch uns etwas geprägt sind, werden ihre Wünsche schon eher auf unser Wohlwollen stoßen, weil wir dann ähnliche Interessen haben. Da macht Schenken beiden Spaß.

Sind wir selbst nicht auch manchmal eigenartige Gotteskinder, die wenig von ihrem Vater geprägt sind und deshalb hin und wieder merkwürdige Wünsche haben?

Beten ist nicht nur bitten, sondern auch ein ernsthaftes Ringen um gemeinsame Anliegen.

Dennoch geschieht es, trotz aufrichtigen Bemühungen, dass wir Gottes Wege manchmal nicht verstehen. Daniel hat gelernt, sich "vor seinem Gott zu demütigen". Das heißt für mich, Gottes Größe und Autorität zu akzeptieren und seinen Willen zu tun, unabhängig davon, ob ich das jetzt auch so sehe oder nicht.



"Gott, mein Gott, nichts ist vor dir verborgen, du hast doch den viel besseren Überblick als ich. Ich bin nur Staub vor dir, was weiß ich schon. Ich will dir auch in schwierigen Situationen vertrauen, weil du sogar die Dinge kennst, die ich nicht sehen kann. Du meinst es gut."



Vielleicht scheinen andere Menschen, die sich vieles selbst erkämpfen oder erzwingen, mehr Erfolg im Leben zu haben. Daniel kam nur als Gefangener nach Babylon. Hat ihn Gott auch nur einen Augenblick vergessen?

  • Trotz Gemüsekost besser genährt als die anderen Jungen.
  • Als gefangener Ausländer mit in der Regierung.
  • Selbst die Nacht in der Löwengrube hatte er Gemeinschaft mit Engeln, die den Löwen das Maul verstopften.



Solch ein Leben gewinnt seine Kraft aus der Stille vor Gott. Es beginnt damit, dass unser Herr auch in unseren Gebeten "auf dem Thron sitzt", nicht unsere Wünsche.

Thomas Hänsch


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Gott handelt!

Bibelzentrum Dömös - Ungarn

Lage

Der Ort Dömös liegt im Donauknie, 50 km nördlich von Budapest, zwischen Visegràd und Estegom. Von Estegom kommend, liegt das Bibelzentrum unmittelbar am Ortseingang links der Hauptstraße.

Entstehung

Aus einer illegalen christlichen Jugendarbeit, die Geschwister Albrecht in kommunistischer Zeit durchführten, entstand nach der Wende der Wunsch nach geeigneten Räumen zur Fortsetzung der nunmehr legal möglichen Arbeit.

Dannach folgten:

  • Juni 1992 Kauf eines ausgedienten Bürogebäudes einer Baufirma
  • Renovierungsarbeiten
  • 15. August 1992 Eröffnung des Bibelzentrums mit anschließender 14-tägiger Bibelfreizeit
  • Aufbringen eines Satteldaches auf das Flachdach, Zukauf von angrenzenden Grundstücken, Ausbau von Freizeitanlagen.

Aufgaben

Das Bibelzentrum Dömös will ein Ort bibeltreuer Verkündigung und Zurüstung, vorzugsweise für Brüdergemeinden Ungarns aber auch darüber hinaus sein. Das geschieht durch Gemeinde-, Kinder- und Jugendfreizeiten, Tagungen, Schulungen, Seminare und Bibelkurse. Die Einrichtungen des Bibelzentrums können auch von Gemeinden und Gruppen aus dem Ausland für Freizeiten und Tagungen genutzt werden.

Verwaltung:

Das Bibelzentrum Dömös ist eine Stiftung. Die Verantwortung hat ein Kuratorium, dem Brüder aus verschiedenen ungarischen Brüdergemeinden angehören.

Finanzierung:

Der Betrieb des Bibelzentrums wird durch Spenden der ungarischen Gemeinden und einzelner Geschwister ermöglicht, durch anteilige Beiträge der Teilnehmer an den Unkosten und durch freiwillige Mitarbeit. Für Erweiterungsbauten sind die Geschwister auf Hilfe vom Ausland angewiesen (England, Deutschland). Stiftungen erhalten keine Kredite!

Unterstützung:

Neben finanzieller Unterstützung, die das Bibelzentrum in der Aufbauphase erhielt, wird die Arbeit insbesondere durch die Entsendung von Gastlehrern und Praktikanten der Bibelschule Wiedenest und durch Mitarbeiter anderer Werke unterstützt. Seit Dezember 1999 steht auch Ernö Nagy für die verantwortliche vollzeitliche Mitarbeit dem Bibelzentrum zur Verfügung.

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Fotos


Unser Gemeindehaus

Gemeindefest im Garten

Unser Gemeindehaus vom Garten aus

Unsere Jungschargruppe

Impressum

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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
W-Lucke-Weg 1
02727 Ebersbach-Neugersdorf
E-Mail: information@efg-neugersdorf.de

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"Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden."
Die Bibel, 1. Timotheus 2, 4